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Warum Proxmox statt ESXi? Unsere Perspektive

Dominik Bluthardt · 10. Januar 2026 ·Gründer, Freiwerk IT

Proxmox ist für mich weit mehr als nur eine Alternative zu ESXi. Natürlich spielen die hohen und oft schwer kalkulierbaren Lizenzkosten bei VMware eine Rolle, aber für mich zählt vor allem das Gesamtpaket. Mit KVM für virtuelle Maschinen und LXC für Container bietet Proxmox eine moderne, flexible und leistungsstarke Virtualisierungsplattform, die sich zentral über eine webbasierte Oberfläche verwalten lässt.

Besonders überzeugt mich, dass Proxmox viele wichtige Funktionen bereits direkt mitbringt: Clustering, Live-Migration, High Availability, integrierte Firewall, Software-Defined Networking sowie flexible Storage-Anbindungen. Dazu kommt mit ZFS eine starke Grundlage für Snapshots, Performance und Datensicherheit.

Ein weiterer großer Vorteil ist für mich die Backup-Strategie. In Verbindung mit dem Proxmox Backup Server lassen sich Backups effizient, zuverlässig und sauber in die Umgebung integrieren. Funktionen wie inkrementelle Sicherungen, schnelle Wiederherstellung und Single-File-Restore machen im Alltag einen echten Unterschied.

Auch beim Monitoring und im laufenden Betrieb ist Proxmox für mich eine starke Lösung. Die Plattform bringt bereits viele Status- und Systeminformationen mit und lässt sich zusätzlich sehr gut in Monitoring-Lösungen wie Checkmk einbinden. So behalte ich Systeme, Ressourcen und Zustände jederzeit im Blick.

Für mich ist Proxmox deshalb nicht einfach nur eine günstigere ESXi-Alternative, sondern eine offene, transparente und praxisnahe Plattform, die im Alltag zuverlässig funktioniert.

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